Kena: Scars of Kosmora erscheint nicht mehr 2026. Entwickler Ember Lab hat das Action-Adventure am 1. Oktober auf 2027 verschoben. Als Grund nennt das Studio zusätzliche Zeit, um das größere Spielerlebnis auszuarbeiten und zu polieren. Mit der Terminänderung kommen auch neue Informationen …
Kena: Scars of Kosmora erscheint nicht mehr 2026. Entwickler Ember Lab hat das Action-Adventure am 1. Oktober auf 2027 verschoben. Als Grund nennt das Studio zusätzliche Zeit, um das größere Spielerlebnis auszuarbeiten und zu polieren. Mit der Terminänderung kommen auch neue Informationen zur Geschichte, zur Insel Kosmora und zu Kenas kristallinem Begleiter.
Kena: Scars of Kosmora kommt erst 2027
Die Nachricht dürfte Fans enttäuschen, die mit dem Nachfolger von Kena: Bridge of Spirits noch in diesem Jahr gerechnet hatten. Bei der Ankündigung im Februar war das Spiel für 2026 vorgesehen. Einen konkreten Tag oder Monat für den neuen Starttermin nennt Ember Lab nicht: Kena: Scars of Kosmora soll 2027 für PlayStation 5 und PC erscheinen. Auf PS5 ist eine digitale und physische Veröffentlichung geplant, am PC eine digitale.
Die Entwickler begründen die Verschiebung mit dem eigenen Qualitätsanspruch und dem gewachsenen Umfang des Abenteuers. Das Team wolle die Qualität des 2021 erschienenen Debüts übertreffen und zugleich eine größere Erfahrung liefern. Der zusätzliche Entwicklungszeitraum soll dabei helfen, das erweiterte Spiel zu polieren. Weitergehende Gründe – etwa technische Probleme oder eine konkrete interne Schwierigkeit – nennt Ember Lab nicht.
Eine größere, aber weiterhin lineare Reise
Im neuen Überblick stellt das Studio klar, dass die Fortsetzung trotz ihrer erweiterten Welt eine charakterorientierte, lineare Abenteuerstruktur beibehält. Kosmora soll jedoch mehr Tiefe und einen größeren Umfang als die Welt des ersten Spiels bieten. Wer sich abseits des Hauptwegs umsieht, soll dort weitere Inhalte entdecken können. Wie groß die einzelnen Gebiete ausfallen oder wie viel zusätzliche Spielzeit die Erkundung bringt, ist noch offen.
Im Mittelpunkt steht eine ältere und erfahrenere Kena. Als Spirit Guide hilft sie den Verstorbenen dabei, ihren Schmerz zu überwinden und weiterzuziehen. Doch die Arbeit, anderen bei ihrer Heilung zu helfen, hat sie bislang nicht dazu gebracht, sich mit dem eigenen Schmerz auseinanderzusetzen. Ihr Jugendfreund Orfio glaubt, dass die geheimnisvolle Insel Kosmora Antworten auf Fragen aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit bereithält. Kena reist zu ihm – und sucht zugleich nach ihrer eigenen Zukunft als Spirit Guide.
Vier Elemente und geheimnisvolle Tempel
Laut Ember Lab prägten vier Elemente einst die Kulturen Kosmoras. Vier miteinander verbundene Gesellschaften entwickelten jeweils eigene Traditionen und Lebensweisen. Eine rätselhafte Katastrophe zerstörte eine dieser Kulturen; die Bedeutung der Elemente geriet danach zunehmend in Vergessenheit. In den noch bestehenden Gemeinschaften spielen sie aber weiterhin eine Rolle.
Ein wichtiger Teil der Reise führt Kena in sogenannte Alchemystic Temples. Das Studio beschreibt sie als Dungeons, die Spielerinnen und Spieler vor Herausforderungen stellen und mit bedeutsamen Belohnungen auf Kenas Abenteuer einwirken sollen. Details zu konkreten Rätseln, Gegnern oder Fähigkeiten hat Ember Lab in diesem Überblick noch nicht genannt. Die Tempel verbinden damit bislang vor allem die Erkundung der Insel mit der lange verschütteten Geschichte ihrer Spirit Guides.
Ein kristalliner Begleiter hilft im Kampf und bei Rätseln
Zu den auffälligsten neuen Details gehört Kenas kristalliner, hundeartiger Gefährte. Er soll nicht nur als Reittier dienen, sondern Kena auch im Kampf unterstützen – sowohl zu Fuß als auch während sie auf ihm reitet. Außerdem hilft das Wesen beim Lösen von Alchemystic-Rätseln. Ember Lab verknüpft den Begleiter direkt mit dem Ursprung der geheimnisvollen Insel und dem Spielgeschehen. Wie genau seine Fähigkeiten freigeschaltet oder eingesetzt werden, bleibt vorerst unbeantwortet.
Damit zeichnet sich eine Fortsetzung ab, die vertraute Elemente des ersten Spiels beibehält und zugleich neue Wege für Erkundung und Begegnungen einführt. Konkrete Aussagen zu Umfang, Spielzeit oder weiteren Kampfsystemen liefert die Vorstellung nicht. Es wäre deshalb verfrüht, aus den neuen Angaben schon auf die genaue Struktur des fertigen Spiels zu schließen.
Was die Verschiebung für Fans bedeutet
Für Fans ist die wichtigste praktische Änderung klar: Der geplante Release 2026 fällt weg, und ein genauer Termin für 2027 steht noch nicht fest. Gleichzeitig gibt Ember Lab mit dem Story-Überblick einen besseren Eindruck davon, wohin Kenas nächstes Abenteuer führt. Die Kombination aus persönlichen Themen, elementgeprägten Kulturen und einem vielseitigen Begleiter soll die größere Welt mit der Geschichte verbinden.
Bis zum Start bleibt allerdings Geduld gefragt. Das Studio hat weder einen Monat noch einen Tag bestätigt und auch keine weiteren Plattformen angekündigt. Die neuen Informationen sind daher vor allem ein Einblick in Richtung und Gestaltung des Spiels – noch kein vollständiger Überblick über Funktionen oder Veröffentlichungsplanung.
Fazit
Kena: Scars of Kosmora rutscht von 2026 auf 2027. Ember Lab will die zusätzliche Zeit nutzen, um ein größeres Abenteuer weiter auszuarbeiten und zu polieren. Die neuen Details versprechen eine lineare, aber weitläufigere Reise mit elementaren Tempeln, einer persönlichen Geschichte und einem Begleiter, der Erkundung, Rätsel und Kämpfe unterstützen soll. Ob die Erweiterungen im fertigen Spiel überzeugen, lässt sich erst später beurteilen – einen konkreten Erscheinungstermin gibt es bislang nicht.
Freut ihr euch auf Kenas Rückkehr oder ist die Verschiebung für euch eine Enttäuschung?
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